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Frühwarnzeichen für Greenwashing in der Markensprache

Wie Leerformeln, Bildwelten und Zertifikat-Stapel ungewollt Misstrauen erzeugen.

Berglandschaft mit klarer Luft und weitem Horizont

Greenwashing entsteht selten aus Absicht. Häufig stapeln sich in der Eile Naturfotos, Siegel und Adjektive, bis der Auftritt mehr Hoffnung als Haltung zeigt. Für die Nachhaltigkeitskommunikation im Markenaufbau sind das Frühwarnzeichen.

Achten Sie auf Wörter ohne Handlung: „nachhaltig gedacht“, „grüner Touch“, „für die Zukunft“. Wenn niemand erklären kann, was konkret dahinterliegt, sollte der Satz gestrichen oder ersetzt werden.

Ein zweites Zeichen: Bildwelten, die nichts mit dem Produkt zu tun haben – tropische Blätter bei einem regionalen Handwerksbetrieb, Ozeanwellen bei einem reinen B2B-Dienst. Die Diskrepanz lesen Zielgruppen schneller als viele Teams erwarten.

Drittens: Siegel ohne Kontext. Ein Zertifikat kann stärken, wenn klar ist, welchen Prozess es abdeckt. Ohne Erklärung wirkt es wie Dekoration. Besser wenige Belege klar erklären als viele Symbole nebeneinanderstellen.

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